SECOR SDV ECOSYSTEM

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

Das SECOR SDV ECOSYSTEM verbindet standardisierte Hardware (HW), modulare Software (SW), offene APIs und einen markenübergreifenden App Store zu einem holistischen System. Gebaut für OEMs und Tier-1, die das Software Defined Vehicle (SDV) nicht nur beschleunigen – sondern grundlegend neu architektieren wollen.

Die Ecosystem-Idee

Holistischer Ansatz vom PC zum SDV

SECOR fokussiert sich nicht nur auf Software Optimierung, sondern wählt einen ganzheitlichen Ansatz, der Hardware, Software und Datenaustausch im SDV umfasst. Das Ergebnis ist ein Ecosystem, das alle Ebenen gleichzeitig standardisiert: von der funktionskompatiblen MCU-Architektur (Microcontroller Unit) über die Software-Levels bis zu den fahrzeugübergreifenden API-Standardschnittstellen. Alles greift ineinander. Alles ist aufeinander abgestimmt.

Die vier Kernsäulen

Hardware (HW)

Chiplet-MCU

RISC-V · multi-fab ·
funktionskompatibel über Jahrzehnte

Software (SW)

3-Ebenen-Architektur

modular · wiederverwendbar · generationsübergreifend

API

Schnittstellen

fahrzeugneutral ·
markenübergreifend ·
nach COVESA VSS offen

App Store

B2B + B2C

OEM-spezifisch ·
Cross-brand Drittanbieter

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Software
Reuse

Unabhängig von Hardware-Generation – einmal qualifiziert, dauerhaft nutzbar

3rd Party
Software

Cross-brand APIs – Drittanbieter entwickeln einmal, erreichen alle Marken

SDV
App Store

OEM-spezifisch & cross-brand – B2B und B2C

OTA
Update​

Over the Air Update – jederzeit, ohne Werkstattbesuch

Resilient
Hardware

3 Fabs auf 3 Kontinenten – kein Single-Source-Risiko

Agile
Development

Integration & Testing alle 14 Tage via SECOR.sdv.LAB

„SECOR is currently the only provider that standardizes hardware and software at the same time.“

VC-Investor nach einer Analyse auf der CES 2025, Las Vegas

Die vier Bausteine

Vier Elemente, die nur gemeinsam ihre volle Wirkung entfalten.

Jeder Baustein des SECOR SDV ECOSYSTEMS ist für sich stark – aber die eigentliche Stärke liegt in ihrer Verbindung. Weil Hardware-Schnittstellen stabil bleiben, kann Software wiederverwendet werden. Weil APIs standardisiert sind, können Apps markenübergreifend funktionieren. Weil alles zusammenhängt, entsteht ein System, das mit jedem Fahrzeugprojekt besser wird.

Hardware (HW)

Resilient. Austauschbar. Jahrzehntelang kompatibel.

Chiplet-basierte RISC-V MCU-Familie, entwickelt gemeinsam mit u.a. dem Fraunhofer IIS, stabile Hardware-Schnittstellen über Generationen hinweg – inspiriert vom PC (x86-Prozessor), der seit über 40 Jahren HW und SW kompatibel verbindet. Austauschbar, gleichzeitig produziert von unterschiedlichen Herstellern an drei Fertigungsstätten (Fabsauf drei verschiedenen Kontinenten für eine resiliente Lieferkette. 

Software (SW)

Einmal entwickelt. Immer wieder genutzt.

Modulare Softwarearchitektur in drei Ebenen: HW-Abstraktion (Level 3), Funktionslogik (Level 2) und OEM-Branding (Level 1). Software wird einmal entwickelt und qualifiziert – und dann in beliebig vielen Fahrzeuggenerationen eingesetzt. Weil die Hardware-Schnittstellen stabil bleiben, entfällt das bis zu ¾ Neukompilieren der Fahrzeugsoftware beim Generationswechsel eines MCU. Aktuell ist dies ca. alle 7 Jahre eines Modells der Fall.

API

Standardisiert Schnittstellen. Offen für alle.

Alle Softwareschichten sind über standardisierte APIs auf Basis der COVESA Vehicle Signal Specification verbunden (ein offenes Datenmodell zur Standardisierung von Fahrzeugdaten). Fahrzeug- und markenübergreifende Interoperabilität – ohne dass OEM-spezifische Marken- und Kundenschnittstellen berührt werden. Die Funktionslogik, i.d.R. entwickelt vom Tier-1, ist frei handelbar.

SDV App Store
Ein Marktplatz für die gesamte SDV-Community.

Funktionslogik-Module können im B2B SDV App Store gehandelt werden – auch an neue Kunden und Märkte. Endkunden kaufen oder tauschen Apps über einen markenspezifischen B2C App Store. OEMs können Subscription-Services aufbauen. Drittanbieter entwickeln einmal und erreichen alle Marken, inkl. UX-spezifische Frontend. Kundensegment wird für 3rd Party interessantSmartphone Effekt fürs SDV.

So wirkt das Ecosystem

Was sich verändert, wenn alles von Anfang an zusammengehört.

Das SECOR SDV ECOSYSTEM verändert nicht einzelne Schritte im Entwicklungsprozess – es verändert die Logik des gesamten Prozesses. Hardware und Software laufen parallel, weil sie auf dieselbe Basis ausgerichtet sind. Integration wird zur Routine, weil die Schnittstellen standardisiert sind. Software wächst mit dem Fahrzeug, weil die Architektur es erlaubt.

Parallele Entwicklung

Hardware und Software. Ab Tag 1 gemeinsam.

Weil alle Tier-1-Partner auf derselben Hardware-Basis arbeiten, laufen HW- und SW-Entwicklung von Anfang an parallel – koordiniert über das SECOR.sdv.LAB mit Integrationstests alle 14 Tage. Fehler werden früh sichtbar, nicht spät teuer.

Software Reuse

Einmal qualifiziert. Generations-übergreifend nutzbar.

Stabile Hardware-Schnittstellen bedeuten: Software muss nicht mit jeder neuen MCU-Generation neu kompiliert (ca. 3/4 neu programmiert) oder qualifiziert werden. Module aus früheren Fahrzeugprojekten sind direkt wiederverwendbar – mit dem Qualitätsniveau der Vorgängergeneration.

Fahrzeug als Plattform

OTA-Updates. Services. Neue Geschäftsmodelle.
Software lebt über das einzelne Fahrzeug hinaus. OTA-Updates bringen neue Features jederzeit ins Feld. Datengetriebene Services, Subscription-Modelle und Drittanbieter-Apps werden durch standardisierte APIs erst wirtschaftlich möglich.

SECOR SW-Architektur: 3 Ebenen

Level 1

Nutzeroberfläche & OEM-Branding

OEM-spezifische UX (User Experience) und Markenidentität – bleibt vollständig unter OEM-Kontrolle

Level 2

Funktionslogik

Vom Tier-1-Lieferanten, OEM, Drittanbieter oder Open Source (z. B. Eclipse SDV) – handelbar im SECOR.app.STORE

Level 3

Hardware-Abstraktion

Standardisierte Hardware-Abstraktionsschicht – entkoppelt Software vollständig von der physischen Hardware

Alle Ebenen verbunden über standardisierte APIs auf Basis des COVESA VSS Datenmodells – fahrzeug- und markenübergreifend.

Plug & Play: Die nächste Stufe

Jede Komponente weiß, wer sie ist. Das Fahrzeug konfiguriert sich selbst.

In der nächsten Entwicklungsstufe des SECOR SDV ECOSYSTEM (Patent angemeldet) wird jede Komponente plug-and-play-fähig. Sobald sie sich mit dem Fahrzeugnetzwerk verbindet, erhält sie automatisch eine lokale IP-Adresse – ähnlich wie Geräte im Internet. Die erforderliche Software wird automatisch aus dem SECOR.app.STORE geladen.

Thumbnail Secor 01c

Dual Use

1st Classic Car
21st century
Functionally Compatible HW

Modern Classic
replace defect
Motor Controller

Data Usage OtA
Predictive Maintenance

Ethernet network
Standardized
Wiring Harness Sections

Plug & Play
prototype assembly
Discovery Mode

Entwicklung

Erster Technikträger / Prototyp ohne Neuentwicklung

Komponenten werden flexibel kombiniert. Die Konfiguration entsteht automatisch aus dem Directory Service – kein manuelles Setup, keine Rekompilierung. (Analog PC: passender Druckertreiber wird  heruntergeladen, wenn Drucker erstmalig angeschlossen wird.)

Produktion & After-Sales

Komponenten ersetzen ohne Neuentwicklung

Der SECOR DIRECTORY SERVICE identifiziert installierte Bauteile und kompatible SW-Alternativen – auch wenn die HW nicht baugleich ist. Parametrisierungen / SW-Updates werden OTA eingespielt.

Daten & Services

Fahrzeugdaten als Plattform

Alle Fahrzeugdaten laufen über eine zentrale API. Logging, Cloud-Übertragung, KI-Analyse, Predictive Maintenance – auf Basis derselben standardisierten Datenbasis.

R&D Roadmap

Das Ecosystem wächst. Jetzt die Weichen stellen.

SECOR präsentiert schon heute den SDV PoC 2.0 – ein vollständiges, funktionsfähiges ECOSYSTEM. Was danach kommt, ist bereits in Entwicklung. Die Roadmap zeigt: Das ist der Anfang einer Plattform, nicht das Ende eines Projekts.

Heute
2026

SECOR SDV PoC 2.0 – AUTOMOBIL-ELEKTRONIK Kongress (16./17.6.2026)

Das vollständige Ecosystem – live und funktionsfähig

Hardware, Software & API (in Entwicklung: App Store, OTA und Plug & Play) – vollständig integriert, erstmals live präsentierbar. Basis für alle weiteren Entwicklungsstufen.

2026 06 11 Samurai Sticker Transparent

IAA
2027

BAVARIAplus SDV 1.0 (FPGA-basiert) – Marktreif für Kleinserie

Oldtimer-fähiges SDV - mit TEchnologiepartner entwickelt

FPGA-basiertes central.CU und zonal.CU für Kleinserie (Collectors Cars). SECOR entwickelt bereits aktiv mit einer Handvoll Partnerunternehmen. Fahrzeuge, die ersten Oldtimer der Neuzeit – da Hardware 30+ Jahre Update fähig und somit die Software nie veraltet. 

Auto LandingPage Grau

IAA
2029

BAVARIAplus SDV 2.0 (Silizium-basiert) – Marktreif für Großserie

Marktreif für OEM-Serienproduktion

Silizium-basiertes central.CU und zonal.CU, ausgelegt für die Anforderungen der Großserienfertigung . Fahrzeug-Produktentwicklung ohne Systemwechsel vom Technikträger / Prototyp bis zur Großserie. 

Auto LandingPage Blau 1500x4021px

Weitere Potenziale – in Entwicklung

1st Oldtimer des 21. Jahrhunderts

Funktionskompatible Hardware ermöglicht dem SDV mit SECOR.inside eine künftige Generalüberholung der E/E Architektur – auch wenn die Original-Ersatzteile im After-Sales nicht mehr verfügbar sind. Einfach den künftigen, d.h. den dann aktuellen central.CU bzw. zonal.CU einbauen…

Er wird funktiontionieren, da funktionskompatibel.

Youngtimer Motorsteuerung

Nachrüstung der elektrischen Motorsteuerung der Traumwagen der 80er Jahre (z.B. BMW M3 (E30), Mercedes 190 2.3 16, Audi Ur-Quattro, …) mit SECOR  zonal.CU und original SW – FPGA macht es möglich.

Erste PoC sind in Planung, Gespräche mit Technologiepartnern laufen (OEMs und Tier-1s). 

 

 
100% Ethernet KAbelbaum

Standardisierte Kabelbaumabschnitte für die zonale Architektur – deutlich reduzierte Varianten, weniger Gewicht, optimierte Endmotage beim OEM, niedrigere Gesamtkosten. 

Zusammenarbeit mit Tier-1 läuft.

Dual Use

SECOR ermöglich HW-Tausch ohne SW-Update. Dies ist überall von Interesse, wo Industrien ECUs verbauen bei gleichzeitig schnellen Entwicklungszyklen (Drohnen) oder langen After-Sales Zeiträumen (Landmaschinen, Investitionsgüter,…).

Das SECOR SDV ECOSYSTEM ist nicht auf die Automobilindustrie beschränkt.

Partner werden

Be part of us.
Gestalten Sie den Standard mit.

SECOR baut das SDV ECOSYSTEM gemeinsam mit Technologiepartnern auf – OEMs, Tier-1-Lieferanten und Entwicklungsdienstleister, die den neuen Standard nicht nur nutzen, sondern mitgestalten wollen. Bringen Sie Ihre Bauteile mit ECU oder ein Konzeptfahrzeug ein. Die nächste Stufe beginnt jetzt.

OEMs

Neue E/E-Architektur – jetzt einsteigen

Haben sie einen ungenutzten Technikträger? Einen Protoyp, der verschrottet werden soll? Mit unseren Technologiepartnern können wir in diesen das SECOR SDV ECOSYSTEM einbauen, für Sicherheit ist gesorgt. Durch eine Corperate Venture Capital Investition in SECOR fallen dabei keine Kosten für ihr Entwicklungs-Budget an.

Gemeinsam setzen wir den Standard – und schaffen die Basis für die nächste Fahrzeuggeneration.

Tier-1-Lieferanten

Komponenten einbringen, Ecosystem mitgestalten

SECOR standardisiert als einziger Anbieter Hardware und Software gleichzeitig – ein patentiertes ECOSYSTEM mit klarem First-Mover-Vorteil. Sprechen Sie mit uns über Beteiligungsmöglichkeiten egal für welches Bauteil.

z.B. laufen aktuell Gespräche im Bereich zonal.CU, central.CU, ECU-Bauteile, Kabelbaum, …

Software-Anbieter

Einmal entwickeln. Überall verfügbar.

Entwickeln Sie Funktionslogik-Module für den SECOR.app.STORE – marken- und fahrzeugneutral, distribuierbar an alle Partner im Ecosystem.

Durch die Standard API-Schnittstellen kann ein 3rd Party Softwarentwickler mit unterschiedlichen UX an alle OEM mit SECOR.inside anbieten. Smartphone Effekt für das SDV.