Das SECOR SDV ECOSYSTEM verbindet standardisierte Hardware (HW), modulare Software (SW), offene APIs und einen markenübergreifenden App Store zu einem holistischen System. Gebaut für OEMs und Tier-1, die das Software Defined Vehicle (SDV) nicht nur beschleunigen – sondern grundlegend neu architektieren wollen.
Die Ecosystem-Idee
SECOR fokussiert sich nicht nur auf Software Optimierung, sondern wählt einen ganzheitlichen Ansatz, der Hardware, Software und Datenaustausch im SDV umfasst. Das Ergebnis ist ein Ecosystem, das alle Ebenen gleichzeitig standardisiert: von der funktionskompatiblen MCU-Architektur (Microcontroller Unit) über die Software-Levels bis zu den fahrzeugübergreifenden API-Standardschnittstellen. Alles greift ineinander. Alles ist aufeinander abgestimmt.
Hardware (HW)
Chiplet-MCU
RISC-V · multi-fab ·
funktionskompatibel über Jahrzehnte
Software (SW)
3-Ebenen-Architektur
API
Schnittstellen
fahrzeugneutral ·
markenübergreifend ·
nach COVESA VSS offen
App Store
B2B + B2C
OEM-spezifisch ·
Cross-brand Drittanbieter
Unabhängig von Hardware-Generation – einmal qualifiziert, dauerhaft nutzbar
Cross-brand APIs – Drittanbieter entwickeln einmal, erreichen alle Marken
OEM-spezifisch & cross-brand – B2B und B2C
Over the Air Update – jederzeit, ohne Werkstattbesuch
3 Fabs auf 3 Kontinenten – kein Single-Source-Risiko
Integration & Testing alle 14 Tage via SECOR.sdv.LAB
„SECOR is currently the only provider that standardizes hardware and software at the same time.“
Die vier Bausteine
Jeder Baustein des SECOR SDV ECOSYSTEMS ist für sich stark – aber die eigentliche Stärke liegt in ihrer Verbindung. Weil Hardware-Schnittstellen stabil bleiben, kann Software wiederverwendet werden. Weil APIs standardisiert sind, können Apps markenübergreifend funktionieren. Weil alles zusammenhängt, entsteht ein System, das mit jedem Fahrzeugprojekt besser wird.
Resilient. Austauschbar. Jahrzehntelang kompatibel.
Chiplet-basierte RISC-V MCU-Familie, entwickelt gemeinsam mit u.a. dem Fraunhofer IIS, stabile Hardware-Schnittstellen über Generationen hinweg – inspiriert vom PC (x86-Prozessor), der seit über 40 Jahren HW und SW kompatibel verbindet. Austauschbar, gleichzeitig produziert von unterschiedlichen Herstellern an drei Fertigungsstätten (Fabs) auf drei verschiedenen Kontinenten für eine resiliente Lieferkette.
Einmal entwickelt. Immer wieder genutzt.
Modulare Softwarearchitektur in drei Ebenen: HW-Abstraktion (Level 3), Funktionslogik (Level 2) und OEM-Branding (Level 1). Software wird einmal entwickelt und qualifiziert – und dann in beliebig vielen Fahrzeuggenerationen eingesetzt. Weil die Hardware-Schnittstellen stabil bleiben, entfällt das bis zu ¾ Neukompilieren der Fahrzeugsoftware beim Generationswechsel eines MCU. Aktuell ist dies ca. alle 7 Jahre eines Modells der Fall.
Standardisiert Schnittstellen. Offen für alle.
Alle Softwareschichten sind über standardisierte APIs auf Basis der COVESA Vehicle Signal Specification verbunden (ein offenes Datenmodell zur Standardisierung von Fahrzeugdaten). Fahrzeug- und markenübergreifende Interoperabilität – ohne dass OEM-spezifische Marken- und Kundenschnittstellen berührt werden. Die Funktionslogik, i.d.R. entwickelt vom Tier-1, ist frei handelbar.
Funktionslogik-Module können im B2B SDV App Store gehandelt werden – auch an neue Kunden und Märkte. Endkunden kaufen oder tauschen Apps über einen markenspezifischen B2C App Store. OEMs können Subscription-Services aufbauen. Drittanbieter entwickeln einmal und erreichen alle Marken, inkl. UX-spezifische Frontend. Kundensegment wird für 3rd Party interessant: Smartphone Effekt fürs SDV.
So wirkt das Ecosystem
Das SECOR SDV ECOSYSTEM verändert nicht einzelne Schritte im Entwicklungsprozess – es verändert die Logik des gesamten Prozesses. Hardware und Software laufen parallel, weil sie auf dieselbe Basis ausgerichtet sind. Integration wird zur Routine, weil die Schnittstellen standardisiert sind. Software wächst mit dem Fahrzeug, weil die Architektur es erlaubt.
Parallele Entwicklung
Weil alle Tier-1-Partner auf derselben Hardware-Basis arbeiten, laufen HW- und SW-Entwicklung von Anfang an parallel – koordiniert über das SECOR.sdv.LAB mit Integrationstests alle 14 Tage. Fehler werden früh sichtbar, nicht spät teuer.
Software Reuse
Stabile Hardware-Schnittstellen bedeuten: Software muss nicht mit jeder neuen MCU-Generation neu kompiliert (ca. 3/4 neu programmiert) oder qualifiziert werden. Module aus früheren Fahrzeugprojekten sind direkt wiederverwendbar – mit dem Qualitätsniveau der Vorgängergeneration.
Fahrzeug als Plattform
Nutzeroberfläche & OEM-Branding
OEM-spezifische UX (User Experience) und Markenidentität – bleibt vollständig unter OEM-Kontrolle
Funktionslogik
Vom Tier-1-Lieferanten, OEM, Drittanbieter oder Open Source (z. B. Eclipse SDV) – handelbar im SECOR.app.STORE
Hardware-Abstraktion
Standardisierte Hardware-Abstraktionsschicht – entkoppelt Software vollständig von der physischen Hardware
Alle Ebenen verbunden über standardisierte APIs auf Basis des COVESA VSS Datenmodells – fahrzeug- und markenübergreifend.
Plug & Play: Die nächste Stufe
In der nächsten Entwicklungsstufe des SECOR SDV ECOSYSTEM (Patent angemeldet) wird jede Komponente plug-and-play-fähig. Sobald sie sich mit dem Fahrzeugnetzwerk verbindet, erhält sie automatisch eine lokale IP-Adresse – ähnlich wie Geräte im Internet. Die erforderliche Software wird automatisch aus dem SECOR.app.STORE geladen.
Dual Use
1st Classic Car
21st century
Functionally Compatible HW
Modern Classic
replace defect
Motor Controller
Data Usage OtA
Predictive Maintenance
Ethernet network
Standardized
Wiring Harness Sections
Plug & Play
prototype assembly
Discovery Mode
Erster Technikträger / Prototyp ohne Neuentwicklung
Komponenten werden flexibel kombiniert. Die Konfiguration entsteht automatisch aus dem Directory Service – kein manuelles Setup, keine Rekompilierung. (Analog PC: passender Druckertreiber wird heruntergeladen, wenn Drucker erstmalig angeschlossen wird.)
Komponenten ersetzen ohne Neuentwicklung
Der SECOR DIRECTORY SERVICE identifiziert installierte Bauteile und kompatible SW-Alternativen – auch wenn die HW nicht baugleich ist. Parametrisierungen / SW-Updates werden OTA eingespielt.
Fahrzeugdaten als Plattform
Alle Fahrzeugdaten laufen über eine zentrale API. Logging, Cloud-Übertragung, KI-Analyse, Predictive Maintenance – auf Basis derselben standardisierten Datenbasis.
R&D Roadmap
SECOR präsentiert schon heute den SDV PoC 2.0 – ein vollständiges, funktionsfähiges ECOSYSTEM. Was danach kommt, ist bereits in Entwicklung. Die Roadmap zeigt: Das ist der Anfang einer Plattform, nicht das Ende eines Projekts.
Heute
2026
SECOR SDV PoC 2.0 – AUTOMOBIL-ELEKTRONIK Kongress (16./17.6.2026)
Hardware, Software & API (in Entwicklung: App Store, OTA und Plug & Play) – vollständig integriert, erstmals live präsentierbar. Basis für alle weiteren Entwicklungsstufen.
IAA
2027
BAVARIAplus SDV 1.0 (FPGA-basiert) – Marktreif für Kleinserie
FPGA-basiertes central.CU und zonal.CU für Kleinserie (Collectors Cars). SECOR entwickelt bereits aktiv mit einer Handvoll Partnerunternehmen. Fahrzeuge, die ersten Oldtimer der Neuzeit – da Hardware 30+ Jahre Update fähig und somit die Software nie veraltet.
IAA
2029
BAVARIAplus SDV 2.0 (Silizium-basiert) – Marktreif für Großserie
Silizium-basiertes central.CU und zonal.CU, ausgelegt für die Anforderungen der Großserienfertigung . Fahrzeug-Produktentwicklung ohne Systemwechsel vom Technikträger / Prototyp bis zur Großserie.
Funktionskompatible Hardware ermöglicht dem SDV mit SECOR.inside eine künftige Generalüberholung der E/E Architektur – auch wenn die Original-Ersatzteile im After-Sales nicht mehr verfügbar sind. Einfach den künftigen, d.h. den dann aktuellen central.CU bzw. zonal.CU einbauen…
Er wird funktiontionieren, da funktionskompatibel.
Nachrüstung der elektrischen Motorsteuerung der Traumwagen der 80er Jahre (z.B. BMW M3 (E30), Mercedes 190 2.3 16, Audi Ur-Quattro, …) mit SECOR zonal.CU und original SW – FPGA macht es möglich.
Erste PoC sind in Planung, Gespräche mit Technologiepartnern laufen (OEMs und Tier-1s).
Standardisierte Kabelbaumabschnitte für die zonale Architektur – deutlich reduzierte Varianten, weniger Gewicht, optimierte Endmotage beim OEM, niedrigere Gesamtkosten.
Zusammenarbeit mit Tier-1 läuft.
SECOR ermöglich HW-Tausch ohne SW-Update. Dies ist überall von Interesse, wo Industrien ECUs verbauen bei gleichzeitig schnellen Entwicklungszyklen (Drohnen) oder langen After-Sales Zeiträumen (Landmaschinen, Investitionsgüter,…).
Das SECOR SDV ECOSYSTEM ist nicht auf die Automobilindustrie beschränkt.
Partner werden
SECOR baut das SDV ECOSYSTEM gemeinsam mit Technologiepartnern auf – OEMs, Tier-1-Lieferanten und Entwicklungsdienstleister, die den neuen Standard nicht nur nutzen, sondern mitgestalten wollen. Bringen Sie Ihre Bauteile mit ECU oder ein Konzeptfahrzeug ein. Die nächste Stufe beginnt jetzt.
OEMs
Neue E/E-Architektur – jetzt einsteigen
Haben sie einen ungenutzten Technikträger? Einen Protoyp, der verschrottet werden soll? Mit unseren Technologiepartnern können wir in diesen das SECOR SDV ECOSYSTEM einbauen, für Sicherheit ist gesorgt. Durch eine Corperate Venture Capital Investition in SECOR fallen dabei keine Kosten für ihr Entwicklungs-Budget an.
Gemeinsam setzen wir den Standard – und schaffen die Basis für die nächste Fahrzeuggeneration.
Tier-1-Lieferanten
Komponenten einbringen, Ecosystem mitgestalten
SECOR standardisiert als einziger Anbieter Hardware und Software gleichzeitig – ein patentiertes ECOSYSTEM mit klarem First-Mover-Vorteil. Sprechen Sie mit uns über Beteiligungsmöglichkeiten egal für welches Bauteil.
z.B. laufen aktuell Gespräche im Bereich zonal.CU, central.CU, ECU-Bauteile, Kabelbaum, …
Software-Anbieter
Einmal entwickeln. Überall verfügbar.
Entwickeln Sie Funktionslogik-Module für den SECOR.app.STORE – marken- und fahrzeugneutral, distribuierbar an alle Partner im Ecosystem.
Durch die Standard API-Schnittstellen kann ein 3rd Party Softwarentwickler mit unterschiedlichen UX an alle OEM mit SECOR.inside anbieten. Smartphone Effekt für das SDV.
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