CHIPLET-architektur für das sdv

Von der monolithischen SoC zur konfigurierbaren MCU-Architektur.

Klassische System-on-Chip-Designs (SoC-Designs) binden Microprozessor-Entwicklungsteams an eine feste Silizium-Architektur. Wer mehr Rechenleistung oder eine neue Peripherie braucht, beginnt von vorn – mit einem ‚green field approach‘. Chiplet-basierte MCU-Architekturen brechen dieses Prinzip auf. 

our usp

Chiplets, not SoC

Chiplet Grafik
SECOR Chiplet-Architektur – die fünf spezialisierten Bausteine: ethernet.CHIPLET, pio.CHIPLET, core.CHIPLET, gpio.CHIPLET und cpu.CHIPLET auf einem gemeinsamen Interposer. Stets erweiterbar mit beliebigen CHIPLET – open to your input.

Herausforderung

Warum klassische SoC-Designs Entwicklungsteams ausbremsen.

Monolithische Chip-Architekturen binden OEMs und Tier-1-Entwickler an starre Siliziumdesigns – jede neue Anforderung bedeutet einen Neustart. 

Der Engpass sitzt tiefer als die Software

Wenn Leistungsanforderungen, Fertigungsknoten oder Peripherieschnittstellen sich ändern, ist der monolithische SoC das Problem: Alles ist in einem einzigen Die integriert. Eine neue Anforderung erzwingt einen neuen Chip – mit vollständigem Entwicklungs- und Qualifikationszyklus. Das kostet Zeit und Budget, die im SDV-Umfeld nicht mehr vorhanden sind.

Modulare MCU statt monolithischer SoC

Chiplets sind einzelne, spezialisierte Halbleiter-Dies, die über einen gemeinsamen Interposer elektrisch verbunden werden. Das Ergebnis ist eine MCU, deren Funktionsumfang, Rechenleistung und Fertigungstechnologie gezielt konfiguriert wird – statt einmalig festgelegt.

Technologie-Mix innerhalb einer Einheit

Weil Chiplets unabhängig voneinander gefertigt werden, lassen sich unterschiedliche Prozesstechnologien in einer MCU kombinieren: hochperformante digitale Rechenkerne neben robusten analogen Bausteinen – ohne Kompromisse in beide Richtungen.

Skalierbare Produktfamilien aus einem Baukasten

Dieselben Chiplet-Bausteine ergeben – je nach Anzahl und Kombination – Varianten vom Einstiegs- bis zum High-End-Modell. Entwicklung und Qualifikation erfolgen einmalig auf Chiplet-Ebene, nicht für jede Produktvariante neu.

Schnellere Reaktion auf neue Anforderungen

Neue Spezifikationen erfordern keine neue Chip-Architektur – sondern eine neue Konfiguration des bestehenden Baukastens. Das verkürzt den Weg von der Anforderung zur qualifizierten Hardware erheblich. 

So funktioniert ES – Schritt für Schritt

Die Chiplet-Architektur:
Baukasten statt Einzelstück.

Das SECOR SDV LAB ermöglicht Tier-1s, alte Bauteile mit ECU sauber in Hardware-Komponente und Software-Modul zu trennen. OEMs schreiben künftig beides separat aus. Software und Hardware laufen von Anfang an parallel und werden gemeinsam, iterativ und schnell entwickelt.

Baustein

Das chiplet – der spezialisierte einzelbaustein

Ein Chiplet ist ein einzelner, spezialisierter Halbleiter-Die mit einem klar definierten Funktionsumfang – zum Beispiel digitale Rechenkerne oder analoge Mess- und Signaltechnik. Es wird in dem Fertigungsknoten produziert, der für seine Funktion optimal ist. 

Chiplets werden einmaalig entwickelt und qualifiziert – danach beliebig in verschiedenen MCU-Konfigurationen wiederverwendet. 

Träger

Der Interposer – die verbindende Basis

Der Interposer ist die Trägerplatte, auf der mehrere Chiplets elektrisch miteinander verschaltet werden. Er übernimmt die Kommunikation zwischen den Dies und nach außen – vergleichbar mit einer hochintegrierten Leiterplatte innerhalb eines einzigen Gehäuses. 

Interposer und Chiplets zusammen bilden die eigentliche MCU – ein System, das flexibel konfiguriert, aber als kompakte Einheit geliefert wird.

Konfiguration
Die konfigurierte MCU – vom Einsteiger bis High-End

Durch Variation von Anzahl und Auswahl der Chiplets entsteht aus denselben Grundbausteinen eine vollständige Produktfamilie: 4, 8, 16, 32 oder 64 Cores – je nach Anforderung. Neue Leistungsklassen erfordern keine neue Architektur, nur eine neue Kombination. 

Auf demselben Baukasten lassen sich Einstiegsmodelle und High-Performance-Einheiten aus identischen Chiplets realisieren.

Benefits auf einen Blick

Was Sie gewinnen –
konkret und messbar.

Die Chiplet-Architektur ist kein Konzept – sie verändert die Ökonomie der MCU-Entwicklung strukturell. 

4- 64
Cores pro MCU 

Klare Leistungsklassen aus identischen Chiplet-Bausteinen – ohne neue Architektur 

1 x
Qualifikation pro Chiplet 

Einmalige Entwicklung und Zertifizierung – danach unbegrenzt rekombinierbar 

Produktvarianten 

Vom Einsteiger- bis zum High-End-Modell aus demselben Baukasten 

Die strukturellen Vorteile der Chiplet-Architektur.

Modulare Bausteine statt starrem Silizium – so verändert die Chiplet-Architektur jeden Schritt im Entwicklungsprozess.

Interposer-basierte Architektur

Chiplets werden auf einer gemeinsamen Trägerplatte elektrisch verbunden und als kompakte MCU-Einheit geliefert.

Mixed-Technology-Integration

Verschiedene Fertigungsknoten in einer MCU - hochperformante Digitalkerne neben robusten Analogbausteinen. 

Skalierbare Produktfamilien

Chiplets werden auf einer gemeinsamen Trägerplatte elektrisch verbunden und als kompakte MCU-Einheit geliefert.

Zukunftssichere SDV-Architektur

Neue Anforderungen erfordern keine neue Chip-Architektur – sondern eine neue Konfiguration des bestehenden Baukastens.

Open-Source-Kompatibilität

Kompatibel mit Eclipse SDV Open-Source-Standards und bestehenden Entwicklungsinfrastrukturen.

Resiliente Lieferkette

Standardisierte, universell einsetzbare Halbleiter-Bausteine aus mehreren Quellen – kein proprietärer Lock-in. 

Ihr Nächster Schritt

Bereit, die Chip-Architektur für Ihr nächstes SDV-Projekt neu zu denken?

SECOR entwickelt Chiplet-basierte MCU-Architekturen für den Einsatz im Software Defined Vehicle – skalierbar, offen und auf die Anforderungen von Tier-1-Entwicklungsteams ausgelegt. Aktuell erstellt das Fraunhofer IIS eine MCU Design-Studie. Nächste Schritte werden parallel u.a. mit imec Germany vorbereitet. Sprechen Sie mit uns.